Sektgala 2019

2. Sekt Gala vor dem Kurfürstlichen Palais
Neuauflage der Erfolgsveranstaltung vom 9. bis 12. August im Trierer Palastgarten

„Nach der rundum gelungenen Premierenveran-staltung im letzten Jahr, war es für uns klar eine Neuauflage der Sekt Gala in diesem Jahr zu starten. Ein Termin war schnell gefunden und aufgrund der guten Resonanz haben wir auch wieder eine tolle Auswahl der bekanntesten Sektgüter aus Trier und der Region für das Event gewinnen können“, so Eric Naunheim (53), bekannter Trierer Gastronom und Veranstalter der Sparkassen-Sekt Gala 2019 vor dem Kurfürstlichen Palais vom 9. bis 12. August im Trierer Palastgarten. „Auf vielfachen Wunsch der Besucher haben wir bei der Neuauflage auch für mehr Sitzgelegenheiten gesorgt“, freut sich Mitveranstalter Ulli Krugmann, dass der Wunsch der Gäste schnell umgesetzt werden konnte.

Sparkasse Trier als Hauptsponsor

„Das Event an sich ist ja nicht neu und das hat uns auch im Vorjahr bei der Organisation geholfen, denn wir mussten bei vielen Interessierten quasi „nur“ offene Türen einrennen“, erinnert sich Naunheim. Denn bis zum Jahr 2003 wurde in Trier eine Sekt Gala in kleinerem Umfang vor der Porta Nigra ausgerichtet.
Als Schirmherr für die aktuelle Veranstaltung konnte der Beigeordneter der Stadt Trier, Thomas Schmitt, Dezernent für Kultur, Tourismus, Stadtmarketing, Sicherheit und Ordnung und damit auch die wohlwollende Unterstützung der Stadt gewonnen werden konnte. Hauptsponsor der Veranstaltung ist wie im Vorjahr die Sparkasse Trier.

Kulinarische Highlights

Zu dem erfolgreichen Konzept, das Naunheim gemeinsam mit seinen Partnern Günther Grünewald und Ulli Krugmann für die viertägigen Veranstaltung entwickelt hat, gehören nicht nur 13 edel anmutende und fünf x fünf Meter große weiße Pagodenzelte, sondern auch ein Zelt für hochwertige Speisen, in dem die Trierer Gourmetköche Peter Schmalen von der Schlemmereule und Wolfgang Becker vom Weinhaus Beckers in Trier-Olewig ihre Gäste wieder mit kulinarischen Highlights verwöhnen werden. Hinzu kommt der bewährte Getränkestand für Craft-Biere, den Klaus Tonkaboni vom Blesius Garten in Trier-Olewig betreiben wird und „bei dem auch die nicht sekttrinkenden Gäste der Galaveranstaltung auf ihre Kosten kommen werden“, so Naunheim.  

Musik und Unterhaltung

Zur musikalischen Umrahmung der Veranstaltung ist an allen Tagen in der Kernzeit von 17 bis 22 Uhr (am Samstag bereits ab 16 Uhr) ein ansprechendes Musikprogramm (s.a. Seite 6) geplant, das von bekannten Künstlern und Interpreten aus der Region gestaltet wird. Zur Eröffnung am Freitag, 9. August, 17 Uhr tritt Achim Weinzen auf. Weitere Interpreten sind Jomtones (unplugged), Wollmann & Brauner, Suredreams, Thomas Kiessling, Chefs Secret, Tinta-gel Heads und Nadine Woog. Für den musikalischen Ausklang von Freitag bis Sonntag sorgt DJ Carnage.

Im Eventkalender etablieren

Wer so viel Engagement und Energie in die Planung und Konzeption eines Events steckt, verspricht sich natürlich auch einiges von der Veranstaltung. Und auch da hat Eric Naunheim ganz klare Vorstellungen: „Mein Ziel ist es, die Sparkassen-Sektgala als festes Event, das den lebenswerten und liebenswürdigen Charakter unser wunderschönen Heimat widerspiegelt, im Trierer Veranstaltungskalender zu etablieren.“

Sektgläser als Sammlerstücke

„Deshalb haben wir gemeinsam mit dem bekannten Trierer Cartoonisten Johannes Kolz auch ein markantes Sektgläser-Design entwickelt, das die an der Veranstaltung für vier Euro ausgegeben Sektgläser zu echten Sammlerstücken machen wird. Mit einer jährlich neuen Edition kann sich jeder Gast in kurzer Zeit seine eigene Sektgläsersammlung zusammenstellen, auch das zeigt die Ernsthaftigkeit und Langfristigkeit unserer Konzeption“, so Naunheim.

Spende für Nestwärme

Und auch alle Gäste, die keinen Platz mehr für weitere Sammlerstücke in ihren Schränken finden, können mit den Sektgläsern noch etwas Gutes tun. Denn für jedes zurückgegebene Glas geht eine Spende an die Nestwärme Trier, die der Veranstalter am Ende noch großzügig aufrunden wird, so Naunheim abschließend.
 

Programm

Freitag – Montag

Hier können Sie das Programm als PDF-Datei herunterladen.

Freitag, 09. August 2019

17.00 Uhr   Achim Weinzen

19:30 Uhr Eröffnung durch den Schirmherrn Kulturdezernent Thomas Schmitt

20.00 Uhr Jomtones unplugged (Band Pop)

22.00 Uhr DJ Carnage

Samstag, 10. August 2019

16.00 Uhr Wollmann & Brauner

19.00 Uhr Suredreams

im Anschluss Uhr DJ Carnage

Sonntag, 11. August 2019

16.30 Uhr Thomas Kiessling Quartett (Sinarta/Operette)

19.00 Uhr Chefs Secret (Jazz)

im Anschluss Uhr DJ Carnage

Montag, 12. August 2019

17.00 Uhr Tintagel Heads (Rock- & Partyband)

19.30 Uhr Nadine Woog (Jazz)

 


„Bei Weißwein denkt man..“

 

Liebe Triererinnen und Trierer,

ein französisches Sprichwort besagt: „Bei Weißwein denkt man Dummheiten, bei Rotwein sagt man Dummheiten und bei Champagner macht man Dummheiten.“

Da der Sekt in Trier nicht selten nach der Méthode champenoise entsteht, kann ich in Anlehnung an dieses Sprichwort feststellen, dass es alles andere als eine dumme Idee war, vor einem Jahr wieder die Sektgala in Trier zu starten. Trier ist nämlich nicht nur ein hervorragender Standort für den Weißwein und hier insbesondere für den Riesling, sondern auch einer der führenden Standorte für die Produktion von Sekt und Perlweinen.

Die Sektgala in Trier passt zudem gut zur neuen Tourismusstrategie von Rheinland-Pfalz, bei der die Attribute „Genusskultur“ und „Kulturgenuss“ von zentraler Bedeutung sind. Als Kulturdezernent ist mir die Verbindung dieser Themen wichtig, die die Grundidee dieses Veranstaltungsformates bildet: Bei der Sektgala steht nicht nur der Sekt im Mittelpunkt. Neben kulinarischen Highlights von Trierer Gourmetköchen lädt ein attraktives kulturelles Begleitprogramm vor der prächtigen Kulisse des Kurfürstlichen Palais zum Verweilen ein.

Ich freue mich, dass mit Eric Naunheim, Peter Schmalen, Wolfgang Becker und Klaus Tonkaboni qualitätsorientierte Trierer Gastronomen hinter dem Konzept der Sektgala stehen und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern einen entspannten und genussreichen Besuch auf der Sektgala Trier.

 

Thomas Schmitt
Beigeordneter der Stadt Trier


Genuss für Genießer · Sekt Gala 2019

 

REGIONALE GOURMETKÜCHE IN KLASSISCHEM AMBIENTE RESTAURANT SCHLEMMEREULE

 

 

 

Inh. Peter Schmalen
Domfreihof 1b · 54290 Trier Tel.: +49 (0) 651 73616 www.schlemmereule.com


Sektgala im historischen Ambiente

Das Kurfürstliche Palais:Palast, Kaserne, Verwaltungssitz

Die Wurzeln des Kurfürstlichen Palais in Trier reichen nicht nur tief in den Boden, sondern auch weit in die antike Geschichte der Stadt zurück. Seit seiner Errichtung ist das Palais zudem bauhistorisch fest mit dem Schicksal der einstigen römischen Palastaula verbunden.

Letztere lässt sich anhand von archäologischen Funden in die Zeit Konstantins des Großen datieren, der auf dem heutigen Gelände des Kurfürstlichen Palais einen Palastkomplex errichten ließ. Um das Jahr 1000 nutzten die Trierer Bischöfe die Palastaula als Burg, deren halbrunde Apsis nun als Bergfried aus- gebaut wurde und dessen Dach von Zinnen gekrönt war. Rund sechs Jahrhunderte später begann unter Kurfürst Lothar von Metternich (* 1551; † 1623) der Bau eines Schlosses im Stil der Spätrenaissance, das die Palastaula baulich mit einbezog. In seiner Amtszeit als Bischof wurden die heutigen Nord- und Ostflügel errichtet, West- und Südflügel entstan- den unter seinem Nachfolger Philip Christoph von Sötern (* 1567; † 1652), abgeschlossen wurde der Bau schließlich von Caspar von der Leyen (* 1618;† 1676). Insgesamt erstreckte sich die Bauzeit auf die Jahre 1615 bis 1676. Das neu errichtete Gebäude erhielt sodann in Anlehnung an den Trierer Stadtpatron Petrus den Namen St. Petersburg.


Vom Palast zur Kaserne

Unter Kurfürst Johann Philipp von Walderdorff (* 1701; † 1768) wurde der Südflügel um 1756 im Stile des Rokokos um- und ausgebaut. In diese Zeit fällt auch die Einrichtung eines zentral im Oberge- schoss angesiedelten Saales, der über eine eben- falls neu errichtete repräsentative Treppe bis dato zugänglich ist. Nachdem 1789 in Frankreich die Re- volution ausgebrochen war, besetzten französische

Revolutionstruppen 1794 die Stadt Trier, was unter anderem die Enteignung der Trierer Kurfürsten nach sich zog. Folglich fiel auch dem Palais eine neue Rolle zu: Ab 1803 diente es den Besatzungstruppen als Kaserne, ein Zustand, der sich in der preußischen Zeit ab 1815 fortsetzte und erst nach dem verlorenen Weltkrieg mit dem Ende der französischen Besatzung 1930 aufgehoben wurde.

 

Abriss und Neubeginn

 Noch während das Palais Soldaten beherbergte, fand zwischen 1841 und 1862 die Wiederherstellung der Basilika in ihrer ursprünglichen Größe als Hallenbau statt. Davon betroffen war auch das nun „Palastkaserne“ genannte Palais, dessen Westflügel im Zuge der Rekonstruktion vollständig abgerissen wurde. Nach Beendigung des Besatzungsstatus plante die Stadt, die freigewordene Anlage als Museum weiter zu nutzen. Dieses Vorhaben fand jedoch durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ein jähes Ende. Im Zuge der Kriegshandlungen beschädigten zahlreiche Bomben- und Granattreffer das Palais schwer. Eindringende Witterung zerstörte zudem einen Großteil der Innenbemalung. Nach dem Krieg wurde der Schlosskomplex nur teilweise wiederaufgebaut. Vom einstigen „Niederschloss“ blieb lediglich das St. Petersburg-Portal sowie der Rote Turm erhalten. Auf dem ehemaligen Areal des nicht wiederhergestellten Bereichs entstand der Willy-Brandt-Platz, seit 1955 ist das Kurfürstliche Palais Verwaltungssitz.